Projekte

Development of a Digitally Administered Short-Term Intervention Including Elements of Cognitive-Behavioral Therapy - Emphasizing Mindfulness and Third Wave -

 

for People Suffering from Behavioral Addictions with Focus on Online Related Problems and Pathologies such as Internet Gaming Disorder

Ansprechpartner: undefinedBenedict Reichrath

In dieser Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit der Entwicklung und Durchführung einer mehrwöchigen Kurzzeitintervention für Menschen die einen subjektiven Leidensdruck hinsichtlich ihres Internetspielverhaltens berichten. Die Konzipierung dieser Intervention basiert auf „gamification principles“ und wird primär durch digitale Kontakte zu den Teilnehmern durchgeführt. Dabei wird auf bereits bestehende Behandlungskonzepte aufgebaut. Vorwiegend werden Elemente der „Dritten Welle“ der Verhaltenstherapie und Prinzipien der „Gamification“ in dem Manual integriert und es werden störungsspezifische Eigenschaften dieser klinischen Population in der Konzipierung miteinbezogen. Eine Mitarbeit in diesem Projekt bietet sich sowohl im theorie- oder literaturbezogenen Teil als auch im konzept- durchführungs- und designbezogenen Teil an. 

 


Täter-Alpträume

 

Ansprechpartner: undefinedJonas Mathes

Den meisten Menschen ist es bekannt, in einem Alptraum zum Opfer eines Aggressors zu werden, jedoch existieren ebenfalls Alpträume, in welchen man selbst den Aggressor darstellt. Obwohl dies kein gänzlich ungewöhnliches Phänomen darstellt (es kann davon ausgegangen werden, dass 18 bis 28% aller Alpträume Täter-Alpträume sind), besteht bislang noch wenig Forschung zu diesem Thema. Ziel dieser Projektreihe ist es, eventuelle Ursachen von Täter-Alpträumen, sowie Eigenschaften von Menschen mit häufigen Täter-Alpträumen herauszuarbeiten. Vor allem Menschen, welche unter chronischen Täter-Alpträumen leiden, sollen von diesen Studien profitieren.

 


Orthorektisches Ernährungsverhalten

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Friederike Barthels

Orthorektisches Ernährungsverhalten, welches seit einiger Zeit als mögliches eigenständiges Störungsbild diskutiert wird, ist gekennzeichnet durch eine Fixierung auf den ausschließlichen Verzehr von Lebensmitteln, die nach subjektiven Kriterien als gesund eingestuft werden. Die ständige gedankliche Beschäftigung mit gesunder Ernährung und Rigidität bezüglich selbst aufgestellter Ernährungsregeln sind weitere charakteristische Verhaltensweisen. Mögliche Folgen können psychosoziale Probleme sowie Mangel- oder Fehlernährung sein. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurde die Düsseldorfer Orthorexie Skala (Barthels, Meyer & Pietrowsky, 2015b) entwickelt, die nach erfolgreicher Normierung und Validierung zur weiteren Erforschung des orthorektischen Ernährungsverhaltens in verschiedenen (Patienten)Stichproben eingesetzt wird. Unter anderem wird dabei der Frage nachgegangen, inwiefern orthorektisches und anorektisches Essverhalten als distinkte Phänomene gelten können.

Weiterführende Literatur:

Cena, H., Barthels, F., Cuzzolaro, M., Bratman, S., Brytek-Matera, A., Dunn, T. M. et al. (2019). Definition and diagnostic criteria for orthorexia nervosa: a narrative review of the literature Eating and Weight Disorders, 24, 209-246. doi: 10.1007/s40519-018-0606-y

Barthels, F., Meyer, F. & Pietrowsky, R. (2015). Die Düsseldorfer Orthorexie Skala - Konstruktion und Evaluation eines Fragebogens zur Erfassung orthorektischen Ernährungsverhaltens. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44, 97-105. doi: 10.1026/1616-3443/a000310

 

Bratman, S. & Knight, D. (2000). Health food junkies: Overcoming the obsession with healthful eating. New York: Broadway Books.

 

Aktuelles Projekt:

Implizite Lebensmittelassoziationen in Abhängigkeit von verschiedenen Aspekten des Essverhaltens: Alle Masterarbeits- und Bachelorarbeitsplätze sind vergeben.

 


Auswertungssysteme zur Beurteilung der gesundheitlichen Qualität von protokoliertem Essverhalten

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Friederike Barthels

Die Definition einer gesunden Ernährungsweise fällt höchst unterschiedlich aus, je nachdem, welche Ernährungsphilosophie zu Grunde gelegt wird. Aufgrund stark variierender Ansätze (z. B. vegane Ernährung, Paläodiät etc.) ist ein allgemeiner Konsens kaum möglich. Gleichzeitig ist es für die Therapie von Essstörungen von Bedeutung, Anhaltspunkte zu haben, welche Art der „gesunden, nicht-essgestörten“ Ernährungsweise angestrebt werden soll. Umgekehrt betrachtet ist es für die Orthorexieforschung relevant zu wissen, wo gesunde Ernährung anfängt und wo sie aufhört. Eine für den deutschsprachigen Raum gültige Orientierung bieten die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Form von 10 leicht verständlichen Regeln. Diese zu operationalisieren und somit gesunde Ernährung messbar zu machen, ist Teil dieses Forschungsprojekts. Darüber hinaus wurde ein erweiterter Gesundheitsindex erarbeitet, der über die Auswertung der verzehrten Mikro- und Makronährstoffe eine faire Beurteilung verschiedenster Ernährungsstile erlaubt. Die beiden Ansätze zur Beurteilung der gesundheitlichen Qualität von protokolliertem Essverhalten bieten vielversprechende Einsatzmöglichkeiten, die im Rahmen dieses Projektes erprobt werden sollen.

Weiteführende Literatur:

Barthels, F., Amrhein, J., Scharmach, K., Meyer, F. & Pietrowsky, R. (2018). Konstruktvalidität der Düsseldorfer Orthorexie Skala: Korrelationen mit der gesundheitlichen Qualität des Essverhaltens und essstörungsspezifischen Aspekten. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 47, 109-118. doi: 0.1026/1616-3443/a000479

Keine aktuell laufenden Projekte

Zurzeit keine Masterarbeitsthemen zu vergeben. Als Bachelorarbeitsthema sind je nach verfügbarer Betreuungskapazität Themen zur Analyse bereits erhobener Daten vorhanden. 

 


Selbstbestimmungstheorie und psychische Grundbedürfnisse in der klinischen Psychologie

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Friederike Barthels

Deci und Ryan (1985, 2000) postulieren im Rahmen der Selbstbestimmungstheorie (Self-Determination Theory, SDT), dass optimales psychisches „Funktionieren“ und persönliches Wohlbefinden vom Grad der Erfüllung der drei Bedürfnisbereiche Autonomie (Gefühl der Freiwilligkeit von Handlungen), Kompetenz (Gefühl der Effektivität von Handlungen) und soziale Verbundenheit (Erleben von Bindungen zu anderen) abhängen. In diversen internationalen Studien wurden bereits theoretische Implikationen und praktische Anwendbarkeit der SDT (für einen Überblick siehe selfdeterminationtheory.org, 2019) empirisch untersucht. Zur Erfassung des Ausmaßes der Erfüllung der drei Grundbedürfnisse existieren verschiedene Versionen der Basic Psychological Needs Scale (Gagné, 2003), welche im Rahmen dieses Projektes in Stichproben gesunder Studierender bereits evaluiert wurden und in weiteren Studien in verschiedenen (Patienten)Stichproben zum Einsatz kommen sollen.

Weiterführende Literatur:

Deci, E. & Ryan, R. (1985). Intrinsic motivation and self-determination in human behavior. New York: Pantheon.

Deci, E. & Ryan, R. (2000). The "what" and "why" of goal pursuits: human needs and the self-determination of behavior. Psychological Inquiry, 11, 227-268. doi: 10.1207/S15327965PLI1104_01

Gagné, M. (2003). The role of autonomy support and autonomy orientation in prosocial behavior engagement. Motivation and Emotion, 27, 199-223. doi: 10.1023/A:1025007614869

 

selfdeterminationtheory.org. (2019). Self-Determination Theory. Zugriff am 28.05.2019, unter www.selfdeterminationtheory.org

 

Neues Projekt geplant ab ca. Februar 2020

Validierung der deutschen Version der BPNS in einer klinischen Stichprobe: Alle Masterarbeits- und Bachelorarbeitsplätze sind vergeben.

 


Interventionen bei nicht erholsamem Schlaf

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Annika Gieselmann

Ein- und Durchschlafprobleme sowie frühmorgendliches Erwachen und unerholsamer Schlaf sind weit verbreitet. Zwar gibt es eine Reihe von therapeutischen Strategien, die wirksam sind und als hilfreich empfunden werden, jedoch führen diese nicht in jedem Fall zu einer vollständigen Genesung. Daher interessiert uns, wie Schlafstörungen entstehen und wie hilfreich die verschiedenen Interventionen wirklich sind. In diesem Zusammenhang probieren wir Interventionen aus der positiven Psychologie aus oder möchten ausprobieren, wie gut man mit Hilfe sehr eng umrissener Kurzzeitinterventionen behandeln kann. 

Keine aktuell laufenden Projekte

Zurzeit keine Masterarbeitsthemen zu vergeben. Als Bachelorarbeitsthema sind je nach verfügbarer Betreuungskapazität Themen zur Analyse bereits erhobener Daten vorhanden. Einen Einblick zu einer (bereits abgeschlossenen) Studie erhalten Sie über www.schlafstudie.hhu.de.


Auswirkungen von Mittagsschlaf

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Annika Gieselmann

Die Auswirkungen von Mittagsschlaf werden vielfach diskutiert. Es konnte gezeigt werden, dass ein kurzer Mittagsschlaf sich positiv auf die Leistungsfähigkeit von Athleten in der nachfolgenden Trainingseinheit auswirkt.

Weiterführende Literatur:

Meyer, T., Ferrauti, A., Kellmann, M. & Pfeiffer, M. (2016): Regenerationsmanagement im Spitzensport. REGman – Ergebnisse und Handlungsempfehlungen. Köln: Sportverlag Strauß.

Aktuelles Projekt:

Zur Optimierung von Mittagsschlaf bei Sportlern und Nicht-Sportlern: In Kooperation mit der Abteilung für Sportpsychologie der Ruhr-Universität Bochum (Leitung: Prof. Dr. Kellmann) möchten wir herausfinden, welche Art von Mittagsschlaf sich positiv auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern und Nicht-Sportlern auswirkt. In diesem Rahmen ist eine Masterarbeit zu vergeben. Gesucht wird Jemand, der oder die bereit ist, die Fragestellung auf Basis gründlicher Literaturrecherchen weiter auszuarbeiten und sich in die Analyse ambulanter Polysomnographien einzuarbeiten.


Die Bedeutung computervermittelter Kommunikation für die Psychotherapie

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Annika Gieselmann

Das Wissen um den Nutzen computervermittelter Kommunikation für die Psychotherapie steckt immer noch in den Kinderschuhen. Derzeit werden viele Projekte zur Behandlung psychischer Störungen über das Internet entwickelt und evaluiert. Auch wir möchten hierzu einen Beitrag leisten und fokussieren insbesondere auf die Unterschiede, die die computervermittelte Kommunikation von einer Kommunikation von Angesicht zu Angesicht von unterscheidet. Zwar weiß man aus bisheriger Forschung, dass internetbasierte Therapie in ihrer Wirksamkeit mit traditionellen Gesprächen vergleichbar sind, man weiß jedoch nicht, durch welche Faktoren diese Vergleichbarkeit vermittelt wird. In diesem Zusammenhang vergleichen wir chat-basierte Interventionen mit jenen, die von Angesicht zu Angesicht durchgeführt werden.

Keine aktuell laufenden Projekte

Zurzeit keine Masterarbeitsthemen zu vergeben. Als Bachelorarbeitsthema sind je nach verfügbarer Betreuungskapazität Themen zur Analyse bereits erhobener Daten vorhanden.


Therapie von Alpträumen

 

Ansprechpartner: undefinedProf. Dr. Reinhard Pietrowsky

Alpträume treten bei vielen Erwachsenen auf; sowohl als Folge anderer psychischer Störungen wie auch als singuläre psychische Störung. Obwohl viele Patienten unter den Alpträumen leiden, findet eine spezifische Behandlung der Alpträume in der Therapie selten statt. Ziel dieses Projektes ist es daher, Behandlungselemente zusammenzustellen, die für eine spezifische Therapie von Alpträumen geeignet sind.

 


Adresse

Klinische Psychologie

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Reinhard Pietrowsky