Projekte

Investigating Inhibitory Problems Accompanying Smartphone Separation and Considering Those in the Development of a Gamified E-mental Health Intervention (Application) for Subjects Suffering from Internet Gaming Disorder

 

Ansprechpartner: undefinedBenedict Reichrath

Projekt 1: “I Miss You, My Mobile Friend: Smartphone Separation and its Effect on Executive Functioning”
Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem Konzept „smartphone separation“ (i.e. das räumliche Trennen von Smartphone und Nutzer) und den Auswirkungen dieser auf exekutiven Fähigkeiten in einer Gruppe von Deutschen Hochschulstudenten. Darüberhinaus werden psychologische Konstrukte, wie z.B. Impulsivität oder Bindungsstil mit der Auswirkung einer „smartphone separation“ in Beziehung gebracht. Da ein experimentelles Forschungsdesign und eine theoretische Konzipierung vorgesehen sind, bietet sich sowohl eine Mitarbeit im praxis- oder forschungsbezogenenen Teil, als auch im theorie- oder literaturbezogenen Teil an.


Projekt 2: „Can’t do without You (or Can I?): Diminishing the Effects of Smartphone Separation on Executive Functioning by Providing Alternatives”
Dieses Projekt baut auf dem vorausgegangenen Projekt „I Miss You, My Mobile Friend: Smartphone Separation and its Effect on Executive Functioning” auf. Untersucht wird eine Gruppe von Deutschen Hochschulstudenten. Ein experimentelles Forschungsdesign wird entwickelt in welcher Auswirkungen einer „smartphone separation“ durch eine (Smartphone Bindungs-)Typ spezifische Intervention versucht wird entgegenzuwirken. Da ein experimentelles Forschungsdesign und eine theoretische Konzipierung vorgesehen sind, bietet sich sowohl eine Mitarbeit im praxis- oder forschungsbezogenenen Teil, als auch im theorie- oder literaturbezogenen Teil an.

Projekt 3: „Gamification for the Gamer: Using Gamification Principles to Tailor a Short-Time Intervention to the Needs of People Suffering from Internet Gaming Disorder”
Fokus dieses Projektes ist die Entwicklung und Durchführung einer mehrwöchigen Kurzzeitintervention für Menschen die einen subjektiven Leidensdruck hinsichtlich ihres Internetspielverhaltens berichten. Die Konzipierung dieser Intervention basiert auf „gamification principles“ und wird primär durch digitale Kontakte zu den Teilnehmern durchgeführt. Da ein experimentelles Forschungsdesign und eine theoretische Konzipierung vorgesehen sind, bietet sich sowohl eine Mitarbeit im praxis- oder forschungsbezogenenen Teil, als auch im theorie- oder literaturbezogenen Teil an.


Projekt 4: „Development of a Manual Based Cognitive-Behavioral Therapy Program for Individuals Suffering from Internet Gaming Disorder”
In dieser Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit der Entwicklung einer manualbasierten Kognitiv-Behavioralen Kurzzeittherapie (Einzel) für Menschen die an Internetspielsucht leiden. Dabei wird auf bereits bestehende Behandlungskonzepte aufgebaut. Vorwiegend werden Elemente der „Dritten Welle“ der Verhaltenstherapie und Prinzipien der „Gamification“ in dem Manual integriert und es werden störungsspezifische Eigenschaften dieser klinischen Population in der Konzipierung miteinbezogen. Eine Mitarbeit in diesem Projekt bietet sich sowohl im theorie- oder literaturbezogenen Teil als auch im konzept- und designbezogenen Teil an.


Projekt 5: „U PRO METhod: Concept and Design of an Application for People Suffering from Internet Gaming Disorder“

Inhalt dieses Projektes ist die Konzipierung und das Design einer Smartphone basierten Intervention in Form einer „Application“ für Menschen die unter Internetspielsucht leiden. Die Application baut auf den Inhalten des vorausgegangenen Projektes „Development of a Manual Based Cognitive-Behavioral Therapy Program for Individuals Suffering from Internet Gaming Disorder“ auf und folgt “Gamification” Prinzipien. Eine Mitarbeit in diesem Projekt bietet sich sowohl im theorie- oder literaturbezogenen Teil als auch im konzept- und designbezogenen Teil an.

 


Täter-Alpträume

 

Ansprechpartner: undefinedJonas Mathes

Den meisten Menschen ist es bekannt, in einem Alptraum zum Opfer eines Aggressors zu werden, jedoch existieren ebenfalls Alpträume, in welchen man selbst den Aggressor darstellt. Obwohl dies kein gänzlich ungewöhnliches Phänomen darstellt (es kann davon ausgegangen werden, dass 18 bis 28% aller Alpträume Täter-Alpträume sind), besteht bislang noch wenig Forschung zu diesem Thema. Ziel dieser Projektreihe ist es, eventuelle Ursachen von Täter-Alpträumen, sowie Eigenschaften von Menschen mit häufigen Täter-Alpträumen herauszuarbeiten. Vor allem Menschen, welche unter chronischen Täter-Alpträumen leiden, sollen von diesen Studien profitieren.

 


Orthorektisches Ernährungsverhalten

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Friederike Barthels

Orthorektisches Ernährungsverhalten (siehe z. B. Barthels, Meyer & Pietrowsky, 2015a; Bratman & Knight, 2000), welches seit einiger Zeit als mögliches eigenständiges Störungsbild diskutiert wird, ist gekennzeichnet durch eine Fixierung auf den ausschließlichen Verzehr von Nahrungsmitteln, die nach subjektiven Kriterien als gesund eingestuft werden. Die ständige gedankliche Beschäftigung mit gesunder Ernährung und Rigidität bezüglich selbst aufgestellter Ernährungsregeln sind weitere charakteristische Verhaltensweisen. Mögliche Folgen können psychosoziale Probleme sowie Mangel- oder Fehlernährung sein. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurde die Düsseldorfer Orthorexie Skala (Barthels, Meyer & Pietrowsky, 2015b) entwickelt, die nach erfolgreicher Normierung und Validierung zur weiteren Erforschung des orthorektischen Ernährungsverhaltens in verschiedenen (Patienten)Stichproben eingesetzt werden soll.

Weiterführende Literatur:

Barthels, F., Meyer, F. & Pietrowsky, R. (2015a). Orthorexic eating behavior. A new type of disordered eating. Ernährungs Umschau, 62, 156-161. doi: 10.4455/eu.2015.029

Barthels, F., Meyer, F. & Pietrowsky, R. (2015b). Die Düsseldorfer Orthorexie Skala - Konstruktion und Evaluation eines Fragebogens zur Erfassung orthorektischen Ernährungsverhaltens. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 44, 97-105. doi: 10.1026/1616-3443/a000310

Bratman, S. & Knight, D. (2000). Health food junkies: Overcoming the obsession with healthful eating. New York: Broadway Books.

 


Auswertungssysteme zur Beurteilung der gesundheitlichen Qualität von protokoliertem Essverhalten

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Friederike Barthels

Die Definition einer gesunden Ernährungsweise fällt höchst unterschiedlich aus, je nachdem, welche Ernährungsphilosophie zu Grunde gelegt wird. Aufgrund stark variierender Ansätze (z. B. vegane Ernährung, Paläodiät etc.) ist ein allgemeiner Konsens kaum möglich. Gleichzeitig ist es für die Therapie von Essstörungen von Bedeutung, Anhaltspunkte zu bieten, welche Art der „gesunden, nicht-essgestörten“ Ernährungsweise angestrebt werden soll. Umgekehrt betrachtet ist es für die Orthorexieforschung relevant zu wissen, wo gesunde Ernährung anfängt und wo sie aufhört. Eine für den deutschsprachigen Raum gültige Orientierung bieten die  Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Form von 10 leicht verständlichen Regeln. Diese zu operationalisieren und somit gesunde Ernährung messbar zu machen, ist Teil dieses Forschungsprojekts. Darüber hinaus wurde ein erweiterter Gesundheitsindex erarbeitet, der über die Auswertung der verzehrten Mikro- und Makronährstoffe eine faire Beurteilung verschiedenster Ernährungsstile erlaubt. Die beiden Ansätze zur Beurteilung der gesundheitlichen Qualität von protokolliertem Essverhalten bieten vielversprechende Einsatzmöglichkeiten, die im Rahmen dieses Projektes erprobt werden sollen.

 


Selbstbestimmungstheorie und psychische Grundbedürfnisse in der klinischen Psychologie

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Friederike Barthels

Deci und Ryan (1985, 2000) postulieren im Rahmen der Selbstbestimmungstheorie (Self-Determination Theory, SDT), dass optimales psychisches „Funktionieren“ und persönliches Wohlbefinden vom Grad der Erfüllung der drei Bedürfnisbereiche Autonomie (Gefühl der Freiwilligkeit von Handlungen), Kompetenz (Gefühl der Effektivität von Handlungen) und soziale Verbundenheit (Erleben von Bindungen zu anderen) abhängen. In diversen internationalen Studien wurden bereits theoretische Implikationen und praktische Anwendbarkeit der SDT  (für einen Überblick siehe selfdeterminationtheory.org, 2015) empirisch untersucht. Zur Erfassung der Erfüllung der drei Grundbedürfnisse existieren verschiedene Versionen der Basic Psychological Needs Scale (Gagné, 2003), welche im Rahmen dieses Projektes aktuell evaluiert werden und in weiteren Studien in verschiedenen (Patienten)Stichproben zum Einsatz kommen sollen.

Weiterführende Literatur:

Baard, P., Deci, E. & Ryan, R. (2004). Intrinsic need satisfaction: A motivational basis of performance and well-being in two work settings. Journal of Applied Social Psychology, 34, 2045-2068. doi: 10.1111/j.1559-1816.2004.tb02690.x

Deci, E. & Ryan, R. (1985). Intrinsic motivation and self-determination in human behavior. New York: Pantheon.

Deci, E. & Ryan, R. (2000). The "what" and "why" of goal pursuits: human needs and the self-determination of behavior. Psychological Inquiry, 11, 227-268. doi: 10.1207/S15327965PLI1104_01

Gagné, M. (2003). The role of autonomy support and autonomy orientation in prosocial behavior engagement. Motivation and Emotion, 27, 199-223. doi: 10.1023/A:1025007614869

selfdeterminationtheory.org. (2015). Self-Determination Theory. Zugriff am  28.07.2016, unter www.selfdeterminationtheory.org

 


Schematherapiestudie zu Ängsten bei 8- bis 12-jährigen Kindern

 

Ansprechpartner: undefinedDr. Christof Loose

Evaluation schematherapeutischer Interventionen bei Kindern mit Trennungsangst und sozialen Ängsten: Ängste verstehen und überwinden
Mit dieser Studie möchten wir die allgemeine Akzeptanz und Effektivität von modus- und schemageleiteten Interventionen (Schematherapie, ST) evaluieren und mit kognitiv verhaltenstherapeutischen Techniken (kognitive Verhaltenstherapie; KVT) vergleichen.
Weitere Informationen finden Sie undefinedhier oder unter undefinedwww.ängste-verstehen-und-überwinden.de.


Onlinestudie zu Gedanken, Gefühlen und Lebensmustern bei Psychotherapeuten

 

Ansprechpartner: undefinedDr. Christof Loose

Maladaptive Schemata und Modi bei Psychotherapeuten
In dieser Studie geht es um allgemeine Gefühle, Gedanken und Lebensmuster (Schemata) sowie um dysfunktionale und funktionale Schemamodi bei angehenden oder schon ausgebildeten Psychotherapeuten.


 

Ansprechpartner: undefinedDr. Christof Loose

Das Pinguin-Interview
Mit dieser Studie möchten wir ein kindgerechtes Interview zur Erfassung von Gedanken und Gefühlen bei 4– bis 6-jähriger Kindern entwickeln. Hauptakteure sind Pingi & Pongi, die das interviewte Kind ermutigen, über eigene Gedanken und Gefühle zu sprechen.


 

Ansprechpartner: undefinedDr. Christof Loose

„Lebensmuster in der Elternschaft“
In dieser Studie geht es um die Frage, inwiefern sich die Herausforderungen einer Elternschaft auf die Ausbildung bzw. Aktivierung von maladaptiven Schema- und Schemamodus-Dispositionen bei den elterlichen Bezugspersonen auswirken. Es lieben „Prä- und Post“-Daten mit Blick auf die Niederkunft des ersten Kindes vor, nun soll eine Follow-Up-Messung erfolgen.


 

Ansprechpartner: undefinedDr. Christof Loose

DISK- Düsseldorfer Illustrierter Schemafragebogen für Kinder
Es handelt sich um eine Fragebogen-Studie mit Kindern der Jahrgangsstufen 4 bis einschließlich 7 (geschätztes Alter: 8-14 Jahre), die klassenweise durchgeführt werden soll.


 

Ansprechpartner: undefinedDr. Christof Loose

Gedanken-Gefühle-Lebensmuster
In dieser explorativen Studie geht es um allgemeine Gefühle, Gedanken und Lebensmuster (Schemata).


Interventionen bei nicht erholsamem Schlaf

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Annika Gieselmann

Ein- und Durchschlafprobleme sowie frühmorgendliches Erwachen und unerholsamer Schlaf sind weit verbreitet. Zwar gibt es eine Reihe von therapeutischen Strategien, die wirksam sind und als hilfreich empfunden werden, jedoch führen diese nicht in jedem Fall zu einer vollständigen Genesung. Daher interessiert uns, wie Schlafstörungen entstehen und wie hilfreich die verschiedenen Interventionen wirklich sind. In diesem Zusammenhang probieren wir Interventionen aus der positiven Psychologie aus oder möchten ausprobieren, wie gut man mit Hilfe sehr eng umrissener Kurzzeitinterventionen behandeln kann. Einen Einblick zu einer (bereits abgeschlossenen) Studie erhalten Sie über www.schlafstudie.hhu.de. Weitere Projekte sind aktuell in Planung.


Worunter leiden Menschen mit Albträumen?

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Annika Gieselmann

Beinahe jede und jeder hatte vermutlich im Laufe seines Lebens mindestens einen Albtraum, aber bei manchen Menschen kehren diese immer wieder und werden zu einem chronischen Problem. Bei diesen Projekten zum Thema Albträume geht es darum, genauer zu verstehen, woraus der Leidensdruck besteht, den Albträume auslösen können. Hierunter werden die Bewertung der Albträume als unkontrollierbar und die damit verbundene Hilflosigkeit, aber auch Prozesse der Gedankenunterdrückung als Mechanismen diskutiert, die Leidensdruck schaffen und damit das Problem verstärken.


Die Bedeutung computervermittelter Kommunikation für die Psychotherapie

 

Ansprechpartnerin: undefinedDr. Annika Gieselmann

Das Wissen um den Nutzen computervermittelter Kommunikation für die Psychotherapie steckt immer noch in den Kinderschuhen. Derzeit werden viele Projekte zur Behandlung psychischer Störungen über das Internet entwickelt und evaluiert. Auch wir möchten hierzu einen Beitrag leisten und fokussieren insbesondere auf die Unterschiede, die die computervermittelte Kommunikation von einer Kommunikation von Angesicht zu Angesicht von unterscheidet. Zwar weiß man aus bisheriger Forschung, dass internetbasierte Therapie in ihrer Wirksamkeit mit traditionellen Gesprächen vergleichbar sind, man weiß jedoch nicht, durch welche Faktoren diese Vergleichbarkeit vermittelt wird. In diesem Zusammenhang vergleichen wir chat-basierte Interventionen mit jenen, die von Angesicht zu Angesicht durchgeführt werden.


Negative Priming bei psychischen Störungen

 

Ansprechpartner: undefinedProf. Dr. Reinhard Pietrowsky

Im Rahmen dieses Projektes werden kognitive Auffälligkeiten bei Patienten mit Zwangsstörungen und anderen Angsterkrankungen mit Hilfe eines Negative-Priming-Paradigmas untersucht. Hintergrund ist die Annahme, dass Inhibitionsdefizite bei Zwangs- und Angsterkrankungen eine wesentliche ätiologische und aufrechterhaltende Rolle spielen. Diese Inhibitionsdefizite können mit dem Negative-Priming untersucht und quantifiziert werden. In dem Projekt sollen auch erstmals subjektiv relevante (störungsbezogene) Reize als Reizmaterial des Negative Primings verwendet werden.

 


Therapie von Alpträumen

 

Ansprechpartner: undefinedProf. Dr. Reinhard Pietrowsky

Alpträume treten bei vielen Erwachsenen auf; sowohl als Folge anderer psychischer Störungen wie auch als singuläre psychische Störung. Obwohl viele Patienten unter den Alpträumen leiden, findet eine spezifische Behandlung der Alpträume in der Therapie selten statt. Ziel dieses Projektes ist es daher, Behandlungselemente zusammenzustellen, die für eine spezifische Therapie von Alpträumen geeignet sind.

 


Psychophysiologische und endokrine Korrelate von Heißhungerattacken

 

Ansprechpartner: undefinedProf. Dr. Reinhard Pietrowsky

Gemäß dem "Conditional Model of Binge Eating" werden Heißhungeranfälle durch konditionierte Reaktionen der cephalen Phase der Nahrungsaufnahme ausgelöst, also durch konditionierte physiologische Reaktionen auf den Anblick, Geruch, etc. von Nahrungsmitteln. In dem Projekt werden bei Personen mit Heißhungeranfällen (Personen mit Bulimia Nervosa oder Binge-Eating-Disorder) psychophysiologische und endokrine Maße während der Konfrontation mit Nahrungsmitteln erhoben.

 


Adresse

Klinische Psychologie

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Reinhard Pietrowsky