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Die Transition zur Elternschaft ist eine sensible Lebensphase für werdende Eltern. In dieser Zeit kann es zum subjektiven Erleben von Stress führen, was im weiteren Verlauf mit der Entwicklung psychischer Erkrankungen, wie Depressionen oder Angststörungen einhergehen kann. In dieser Zeit sind daher protektive Faktoren, wie Coping, womöglich eine wichtige Unterstützung für Paare. Vor allem das gemeinschaftliche, sog. Dyadische Coping (DC) kann für Paare, die einen gemeinschaftliche Stressor erleben, eine wichtige Ressource in der Bewältigung darstellen. 

Mit der DUET-Studie soll über eine prospektive, längsschnittliche Fragebogenerhebung der Zusammenhang von DC bei werdenden Eltern und dem subjektivem Stressempfinden, depressiven und Angstsymptomen sowie dem mentalen Wohlbefinden zwischen dem 3. Schwangerschaftstrimester und 6 Monate nach Geburt untersucht werden. Mit validierten Fragebögen werden zu insgesamt vier Messzeitpunkten (T1: zwischen der 28. Und 37. Schwangerschaftswoche, T2: 8-48 Stunden nach Geburt, T3: 6 Wochen nach Geburt, T4: 6 Monate nach Geburt) relevante Bereiche der mentalen Gesundheit von werdenden Eltern (subjektiver Stress, depressive Symptome, Angstsymptome, mentales Wohlbefinden) sowie möglicherweise relevante Bereiche, die davon beeinflusst werden können (Partnerschaftszufriedenheit, Bindung zum Kind) oder das mentale Wohlbefinden zusätzlich beeinflussen können (Bindungsstile, Schlaf) erfasst. 

Zu diesem Zwecke suchen wir Personen, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Schwangere Erst- und Zweitgebärende im letzten Schwangerschaftsdrittel, die eine vaginale Geburt in der Universitätsfrauenklinik Düsseldorf anstreben
  • Schwangere müssen sich in einer Partnerschaft befinden
  • Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse der Schwangeren und des*der Partner*in zur Teilnahme an der Fragebogenerhebung
  • Schriftliches Einverständnis zur Studienteilnahme
  • Alter ≥ 18. Lebensjahr 

Angestrebter Start der Studie: April 2026

Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, dann melden Sie sich doch gerne bei uns via E-Mail (DUET(at)hhu.de) und wir lassen Ihnen weitere Informationen zu unserer Studie zukommen.